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Für alle Notfälle gewappnet.

Bergwacht Schwarzwald nutzt hochgeländegängigen Unimog für Rettungs- und Transporteinsätze.

Häufiger Schneefall, Sturm und felsiges Gelände machen die Bergrettung zu einer echten Herausforderung. Doch der Unimog U 4000 ist diesen Anforderungen gewachsen. Davon konnten sich die ehrenamtlichen Mitglieder der Hochschwarzwälder Bergwacht bereits überzeugen.

Als langfristige Leih­gabe an die Bergwacht Baden-Württemberg ist der Unimog U 4000 mit siebensitziger Doppelkabine seit Ende 2016 auf dem Feldberg im Einsatz. Geschäftsführer Lutz Scherer ist schon jetzt von der Leistungsfähigkeit des Unimog überzeugt: "Dieses Fahrzeug wird unseren besonde­ren Anforderungen absolut gerecht, und wir können damit Verletzten noch besser helfen.“

Hohe Geländekompetenz und Transportkapa­zität.

Durch den Unimog wird die Gelände­kompetenz der Bergwacht auch gegenüber anderen Organisationen gestärkt. Außerdem steigert das Spezialfahrzeug die Fähigkeiten der Bergwacht im Bereich Bevölkerungsschutz, beispielsweise bei Hochwasserkatastrophen. Und schafft im Falle eines großen Bergrettungseinsatzes auch zusätzliche Transportkapa­zität durch seine Mannschaftskabine. Mit einem geländetauglichen Anhänger können zusätzlich Boote, Generatoren, Schneemobile und anderes schweres Gerät an unwegsame Einsatzstellen gebracht werden.

Trinkwasser-Unimog transportiert mobile Wasseraufbereitungsanlage in schwer zugängliches Gelände.

Bei einem Radstand von 3850 mm bildet eine Stahlpritsche mit Plane die Ladefläche des Unimog U 4000, auf der die Bergwacht ihr benötigtes Rettungsmaterial in Modulen transportiert. Der Vier-Zylinder-Dieselmotor OM 924 LA Euro V bietet eine Leistung von 160 kW/218 PS, die über den Allradantrieb an alle Räder verteilt werden. Das große Plus des hochgeländegängigen Unimog sind seine optimalen Fahreigenschaften auf unwegsamem Terrain - die außerordentliche Robustheit und Verwindung des Rahmens von bis zu 600 mm bei der Fahrt im Gelände. Weitere Pluspunkte: Portalachsen, der niedrige Fahrzeugschwerpunkt und extrem günstige Werte bei Böschungs­winkel (vorn 44 Grad, hinten 51 Grad), Rampenwinkel (34 Grad) und Steigfähigkeit (45 Grad). Dazu kommen die Watfähigkeit von maximal 1,20 m und ein seitlicher Neigungswinkel von 38 Grad.

Modulares Beladungskonzept für den Bergwachteinsatz.

Sogenannte Rettungsmodule werden auf Rollwagen verladen, um den Unimog bei Einsätzen schnellstmöglich für zusätzliche logistische Leistungen umzu­rüsten. Als Gerätschaften für die Nothilfe gibt es das Modul Seilbahn und das Modul Beleuchtung mit Notstromerzeugern und Flutlichtstrahlern. Das Modul Betreuung umfasst Zelte mit Einrichtung für die Erstversorgung von Verletz­ten. Das Modul Lawine beinhaltet Material zur organisierten Sondierung und Rettung von Patienten in Lawinen. Durch die Verlastung des Moduls Lawine erspart sich die Bergwacht Schwarzwald zusätzliches Material für die verschie­denen Bergwachtstationen am Belchen, Feldberg und Schauinsland.

Wie die Bergwacht Schwarzwald den Unimog einsetzt, hat ein Filmteam auf Video festgehalten. Sehen Sie die Dokumentation auf Youtube: Unimog bei der Bergwacht Schwarzwald

Rettungsdienst im Auftrag des Landes Baden-Württemberg.

In den Frühjahrs- und Sommermonaten rettet die Bergwacht überwiegend Wanderer, Bergsteiger und Gleitschirmflieger. Immer wieder sind aber auch Höhlenrettungen vonnöten. In den Wintermonaten konzentrieren sich die Einsätze stark auf Wintersportler und die Lawinenrettung. Ganzjährig führt die Bergwacht Luftrettung und Seilbahn-Evakuierung durch.

Als echter Touristenmagnet lockt die Feldberg-Region jährlich über neun Millionen Gäste an. Bei bis zu 600 Not- und Rettungsfällen muss die Bergwacht durchschnittlich eingreifen – jetzt mit Unterstützung des Unimog.

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