Rettung auf hartem Terrain.

Der Unimog U 4023 als Rettungswagen im Einsatz.

Wenn Feuerwehren in Katastrophengebiete gerufen werden, sind meist auch Hilfsorganisationen mit ihren Rettungswagen (RTW) gefragt. Doch wo die meisten RTW mit Fahrgestellen für normale Straßenlagen an ihre Grenzen stoßen, geht es für den Unimog-Rettungswagen erst richtig los. Ob Hochwasser, Schnee oder unbefestigte Straßen – der Unimog U 4023 nimmt es mit jedem Gelände auf.

Kein Halten mehr.

Sei es im Wald oder in den Bergen – wenn Menschen an Orten mit unwegsamen Gelände in Not geraten, ist ein robuster und zuverlässiger RTW gefragt. Der Unimog U 4023 mit dem Rettungsaufbau der Firma Strobel ist für Einsätze unter harten Bedingungen gemacht.

Die schubrohrgeführten Portalachsen mit Differenzialsperren, Reifendruck-Regelanlage, Allradantrieb und der extrem verwindungssteife Rahmen machen es möglich. Über die Vorderachse beträgt der Böschungswinkel 44° und über die Hinterachse 51°. Der Kippwinkel liegt bei 38°. Außerdem bewältigt der Sonder-RTW Gewässer mit bis zu 1,2 m Watttiefe und kann somit auch in Hochwassergebieten eingesetzt werden. Ein Euro VI-Dieselmotor dient dem Unimog als Antrieb und leistet 170 kW/231 PS. Das bis zu 10,3 t schwere Fahrzeug erreicht damit auf der Straße eine Höchstgeschwindigkeit von 89 km/h.

Umfassende medizinische Ausstattung.

Der Kofferaufbau ist von der Firma System Strobel aus Aalen in Baden-Württemberg. Der Aufbau-Spezialist für Rettungsfahrzeuge hat die Unterkonstruktion an die besonderen Maße des Unimog-Fahrgestells angepasst. Einsatzkräfte können mit dem automatisierten, luftgefederten Tragetisch und dem elektrischen Be-/Entladesystem mühelos Stollenwerkfahrtragen ein- und ausladen. Der Aufbau kann mit einer Treppe am Fahrzeugheck leicht erklimmt werden. 

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Unimog als Feuerwehr- und Katastrophenschutzfahrzeug.

Die medizinische Ausstattung des Kofferaufbaus ähnelt der eines Intensivtransportwagens. Modernste Beatmungstechnik, zwei Perfusoren, EKG/Defi, Notfallrucksack, Spineboard sowie Schaufel- und Schleifkorbtrage befinden sich an Bord des Unimog-RTW. Außerdem ist der Rettungsaufbau über Bild und Ton mit dem Fahrerhaus verbunden. Zur Stromversorgung des Fahrzeugantriebs und des Kofferaufbaus sind jeweils zwei Batterien mit Ladegerät eingebaut. Eine Hänsch DBS 3000 kommt als Sondersignalanlage zum Einsatz.

Der Unimog RTW auf der RETTmobil 2017.

Wer sich vom Unimog als RTW persönlich überzeugen möchte, kann dies auf der RETTmobil 2017 tun. Die europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität öffnet von 10. bis 12. Mai bereits zum 17. Mal in Fulda ihre Pforten. Der Unimog RTW ist am Stand der Firma Strobel zu sehen.

Mercedes-Benz Special Trucks präsentiert auf der RETTmobil den Unimog U 5023 Feuerwehr/TLF 3000 VARUS 4x4. Der Offroad-Profi bietet genau das, was zählt, wenn es drauf ankommt: Verwindungsfähigkeit, hohe Bodenfreiheit, Watfähigkeit bis zu 1,20 m sowie Hitzeschutz, runde Dachluke und die neue automatische Reifendruck-Regelanlage Tirecontrol Plus ab Werk. Der U 5023 in der Feuerwehrausführung TLF 3000 verfügt über einen einteiligen Schlingmann-Aufbau in QuadraVA-Bauweise aus Edelstahl und Aluminium. Zu finden ist der Unimog U 5023 Feuerwehr am Mercedes-Benz Stand F32 (auf dem Freigelände auf Höhe der Messeleitung).

Außerdem mit von der Partie: der Unimog U 4023 mit Doppelkabine. Besucher der Messe können diesen auf einem Offroad-Parcours in Aktion sehen. Der Unimog U 4023 mit Doppelkabine bietet Platz für insgesamt sieben Personen. In die Decke eingelassene Haltegriffe und ein stabiles gepolstertes Stahlrohr, das quer vor der Sitzbank verläuft, gibt den Insassen Halt. Damit eignet sich das Fahrzeug auch für Großeinsätze.

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