Sicherheit
ab Werk.

Econic 2635 als zukunftsfähiges Industrielöschfahrzeug für die Werkfeuerwehr im Lkw-Montagewerk in Wörth.

Brandschutz, Gefahrenabwehr und Hilfeleistung – für die zahlreichen Aufgabenfelder der Werkfeuerwehr im größten Lkw-Montagewerk der Welt werden Vollprofis benötigt, die auf alles vorbereitet sind: In Wörth am Rhein sind die Feuerwehrleute für die Sicherheit von über 10.000 Mitarbeitern und ein Areal von mehr als 2.800.000 m2 Fläche zuständig.

Die 34 Mitarbeiter und ihr Fuhrpark erhalten im kommenden Jahr Verstärkung von einem Profi aus eigener Produktion: Der Econic 2635 kommt als neues Industrielöschfahrzeug zum Einsatz. Wir begleiten in einer Artikelreihe den Weg des Fahrzeugs – von der präzisen Planung bis zur offiziellen Übergabe an die Feuerwehr.

Gute Planung statt böser Überraschung.

Sebastian Schröder, stellvertretender Wachabteilungsleiter und Marc Knoll, stellvertretender Leiter der Werkfeuerwehr, befinden sich gerade in der Planungsphase für die Aufbauten des neuen Econic: In ihren Funktionen als Verantwortliche für Fahrzeugbeschaffung und Konzeption der Einsatzmittel bedenken sie zukünftige Einsatzmöglichkeiten, aber auch die Tauglichkeit für tägliche Herausforderungen.

Der Alltag der Werkfeuerwehr besteht in der Wartung und Instandhaltung der Geräte sowie der zahlreichen Fahrzeuge, in der Besetzung der Leitstelle, in täglichen Service-Tätigkeiten und natürlich in Einsätzen wie die Beseitigung von auslaufendem Öl oder Hilfeleistungen. Zu jedem Zeitpunkt ist es für die Feuerwehrleute elementar wichtig, das gesamte Einsatzgebiet genau zu kennen und Routinen immer wieder zu trainieren – denn bei einem Werk dieser Größe kommt es zwangsläufig zu Überraschungen, welche nur durch gute Ausbildung und Wachsamkeit der Crew nicht zu bösen Überraschungen werden. „Die Kollegen müssen fit sein“, fasst es Sebastian Schröder treffend zusammen.

Spezialaufbau für den Allrounder auf Econic Basis.

Fit gemacht für sein Heimspiel wird derzeit auch der flexible Alleskönner Econic: In Wörth lief er im Sommer 2021 vom Band, derzeit befindet er sich bei der Sonderfahrzeug-Firma Paul in Passau, um das Fahrgestell anzupassen. Im nächsten Schritt wird er zur Firma EMPL nach Österreich überführt, wo es dann mit dem Aufbau weitergeht. Hier galt es schon im Vorfeld, die Aufbaufläche perfekt anzuordnen und auszunutzen, um für alle Einsatzmöglichkeiten gerüstet zu sein. Die Profis der Werkfeuerwehr richteten dabei ihren Blick in die Zukunft, denn „so wie sich das Werk weiterentwickelt, so muss auch der Gefahrenabwehrplan an neue Gegebenheiten angepasst werden“, erläutert Marc Knoll.

Hier passt der Econic genau ins Konzept: Mit seiner hervorragenden Rundumsicht eignet er sich ideal als modernes Industrielöschfahrzeug. Zum einen behält der Fahrer im hohen Verkehrsaufkommen des Werksgeländes den Überblick, zum anderen ist bei Löscharbeiten aus dem Fahrerhaus eine große Rundumsicht gewährleistet. Der neue Brandhelfer wird mit einem Wasserwerfer ausgestattet, der an der Stoßstange installiert ist und während der Fahrt vom Fahrerhaus aus per Joystick bedient werden kann.

Mehr Platz, mehr Wendigkeit.

Ein weiteres Argument für den Econic im Gefahreneinsatz ist seine Wendigkeit, denn durch den kurzen Radstand und die gelenkte Nachlaufachse garantiert er eine außergewöhnliche Manövrierfähigkeit, die herkömmliche Lkw-Fahrgestelle nicht leisten können. Zudem passt die Einsatztruppe in das geräumige Fahrerhaus und erübrigt so eine Mannschaftskabine im hinteren Teil des Fahrzeugs. Das bedeutet ein Zugewinn an Geräteräumen und erlaubt es, das Fahrzeuggestell kürzer zu gestalten – wiederum ein Pluspunkt in Sachen Wendigkeit.

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Löscheinsatz in allen Lagen.

Den schnellen Einstieg der Feuerwehrleute über nur zwei Stufen gibt es beim Econic serienmäßig, die große logistisch nutzbare Fläche wurde durch geschickte Planung voll ausgenutzt. Sie umfasst eine Hubladebühne und Sonderlöschmittel wie CO2, Metallbrandpulver oder ABC-Löschpulver – was gerade im Werk in Wörth sehr wichtig sein kann, denn hier gibt es Lackieranlagen, die sich im Obergeschoss befinden. Wenn es zu einem Einsatz käme, könnte die Feuerwehr dank der Anlage auf den Rollcontainern flexibel reagieren und die CO2-Löschanlage auch im oberen Stockwerk zum Einsatz bringen.

Basis für die Zukunft.

Das neue Fahrzeugkonzept wurde nicht nur in Hinblick auf klassische Einsatzmöglichkeiten geplant, sondern auch auf die alternativen Antriebstechniken ausgerichtet, die in den nächsten Jahren im Werk realisiert werden. Die Konstruktion des Econic mit seiner modularen Technik erlaubt es, kommende Einsatzmittelkonzepte umzusetzen, ohne ein neues Fahrzeug beschaffen zu müssen.

Die Fertigstellung des Econic ist für Sommer 2022 geplant, im Juni kommenden Jahres wird der Econic 2635 bei der Interschutz, der internationalen Leitmesse für Brand, präsentiert. Im Anschluss wird er seinen Dienst in seiner Heimat Wörth aufnehmen – mit an Bord das durchdachte Rüstzeug für eine sichere und flexible Zukunft.

Fortsetzung gewünscht?

Wir begleiten den Econic der Werkfeuerwehr Wörth auch in den nächsten Monaten, bis er in Dienst gestellt wird. Verpassen Sie keinen Artikel mit dem kostenlosen Econic News Abo.

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