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Erfolgreiche Premiere in Hildesheim.

Spannung und Spaß bei der ersten Unimog Challenge.

Es war eine knappe Entscheidung. Zahlreiche Teilnehmer hatten bei der Unimog Challenge auf dem Gelände der Ahlborn Gmbh ihr Können unter Beweis gestellt. Doch am Ende des Tages landete Kevin Harenkamp aus Northeim ganz oben auf dem Treppchen.

Am Samstag, den 4. Juni 2016, startete die allererste Unimog Challenge bei bestem Wetter auf dem Gelände der Ahlborn Gmbh in Hildesheim. Pünktlich um 9 Uhr wurden die 30 Teilnehmer registriert und mit den bevorstehenden Wettkampfstationen vertraut gemacht, allesamt erfahrene Unimog Profi-Fahrer aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Nach der Begrüßung durch Markus Fucik, der den Tag moderierte, Herrn Dr. Wilkens, Inhaber und Geschäftsführer der Ahlborn GmbH und Michael Remmler von Mercedes-Benz Special Trucks, gingen die Wettkämpfer an den Start. Jeder von Ihnen stellte sich den fünf Geschicklichkeitsaufgaben mit dem Unimog. Bei der Wertung kam es darauf an, wie schnell, aber vor allem auch wie genau die Aufgaben gelöst wurden, insgesamt hatten die Fahrer pro Aufgabe nur etwa fünf Minuten Zeit, die Schiedsrichter verteilten dabei auch mal die ein oder anderen Straf- oder Bonussekunden.

Unimog Billard verlangte Präzision.

Obwohl alle Teilnehmer auch beruflich mit dem Unimog vertraut sind, standen sie bei einigen Übungen vor großen Herausforderungen. Beim Unimog Billard, der wohl schwierigsten Aufgabe, kam es besonders auf Präzision an, hier mussten die Kandidaten mit einem überdimensionalen Billard Kö an der Anbauplatte möglichst viele Bälle einlochen. Die höchste Wertung lag bei 12 Treffern. An dieser Station kam auch zum ersten Mal der neue Unimog U 323 zum Einsatz, das neue Top-Modell der 300er Baureihe mit 230 PS.

Fußball-EM als Inspiration.

Bei der „Balldusche“ ging es vor allem um die Feinfühligkeit bei der Steuerung eines Leistikow Gießarmes. Diese Aufgabe ergab sich aus der aktuellen Europameisterschaft. Fünf Meister-Weizengläser jeweils mit einem kleinen Fußball bestückt mussten innerhalb kürzester Zeit angesteuert und dann befüllt werden, gefahren wurde bei dieser Challenge mit einem U 423 im hydrostatischem Fahrmodus, zur Betätigung des Wasserstrahl kam die 2-Kreishydraulik zum Einsatz. Dabei sorgte das Wasserfass auf der Pritsche für den nötigten Wassernachschub.

Ein zweiter U 423 wirbelte ganz schön Staub auf, als die Fahrer mit einem Hauer Frontlader die 4-Gewinnt-Wand mit Hackschnitzel befüllten. Dabei waren ebenso Geschick, gute Sicht und der feinfühlige Umgang mit dem Multifunktionsjoystick gefragt.

Tolle Stimmung und Sportsgeist.

Bei einer ganz speziellen Disziplin demonstrierten die Fahrer den Zuschauern eindrücklich, was mit dem Allrounder alles möglich ist. Selbst auf einer kleinen Fläche von lediglich 6,5 x 6,5 m ließ sich der Unimog beim sogenannten „Wendehammer“ einmal komplett wenden. Dank der kompakten Abmessungen und der Allradlenkung erreicht der Unimog PKW-ähnliche Wendekreise und das Manövrieren auf engstem Raum funktioniert ganz schnell, die Bestzeit lag bei knapp über einer Minute. Und selbst wenn mal die Tennisbälle von den Abgrenzungen abgeräumt wurden, ließen sich die Fahrer nicht entmutigten und sorgten zusammen mit ihren Familien und Freunden den ganzen Tag und den heißen Temperaturen zum Trotz für tolle Stimmung. Ein Kandidat bestätigte, nachdem er das Treppchen leider knapp verpasst hatte, mit einem fröhlichen Grinsen im Gesicht „Dabei sein ist alles. Hauptsache es hat Spaß gemacht.“

Bei der fünften Prüfung überquerten die Fahrer mit dem hochgeländegängigen Unimog U 4023 einen „Baumstämme-Trial“, dabei kam es darauf an, so wenig Wasser wie möglich, das sich in einem Fass auf der Pritsche befand, auf der Strecke zu verlieren.

Sieger der ersten Unimog Challenge ist Kevin Harenkamp.

Gegen 16.30 Uhr standen die Platzierungen der Teilnehmer fest und der Tagessieger Kevin Harenkamp wurde zum „Alleskönner 2016“ von Hildesheim gekürt. Die Plätze 2 und 3 belegten Grzegorz Muras aus Bad Sachsa und Stephan Koch aus Goslar. Knapper hätte das Ergebnis wohl kaum ausgehen können, denn nur eine Sekunde entschied über den Sieg. Der Drittplatzierte wiederum hatte knapp eine Minute Abstand.

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