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14 Hände im Gelände.

Die hochgeländegängigen Unimog U 4023 und U 5023 jetzt auch mit Doppelkabine.

Sei es im Tagebau oder in anderen schwer erreichbaren Gebieten – nicht immer liegt der Einsatzort für Montagetrupps, Vermessungsteams oder Forschergruppen direkt an der nächsten ausgebauten Straße.

Für alle, die auch an entlegenen Orten nicht auf geballte Manpower verzichten können, warten die neuen hochgeländegängigen Unimog U 4023 und U 5023 ab sofort mit der neuen Doppelkabine auf. So kann der neue Unimog bis zu sieben Personen gleichzeitig zum Einsatzort bringen. Dennoch bleibt immer noch genug Platz für eine Vielzahl von Aufbauten.

Im Gegensatz zur Standardkabine verfügt die Doppelkabine des neuen Unimog über eine zweite Sitzreihe im Fond. Diese ist in zwei Ausführungen erhältlich: Die serienmäßig verbaute Rückbank bietet Platz für vier Passagiere. Optional besteht auch die Möglichkeit, zwei vollwertige Einzelsitze in die zweite Reihe einzusetzen. In dieser Konfiguration können insgesamt fünf Personen inklusive Fahrer transportiert werden.

Das bequeme Erreichen der hinteren Sitzplätze ermöglicht auf jeder Fahrzeugseite eine weit öffnende Tür hinter der Vorderachse, zu der ein dreistufiger Einstieg mit flexibler Trittstufe führt. Werkzeug und Arbeitsmaterial für die Einsatztrupps finden Platz in den drei großzügigen Fächern unter der aufklappbaren Rücksitzbank. Die persönliche Ausrüstung der Insassen ist so jederzeit griffbereit.

Für eine gute Raumluft in der Kabine sorgt auch bei einer siebenköpfigen Besatzung die jetzt integrierte, leistungsfähige Klimaanlage, die das Aufdachsystem ersetzt.

Genügend Platz für Helmträger.

Weiteren Komfort bieten die schwingungsarme Dreipunktlagerung des Fahrerhauses sowie die große Kopffreiheit, die auch Helmträgern genug Raum lässt. Letzteres ist von besonderer Bedeutung, weil die Doppelkabinenvariante der Unimog-Vorgänger generation besonders häufig von Feuerwehren und Tagebaubetrieben, aber auch Fernreisenden geordert wurde.

Durch das innovative Aufbaukonzept wiegt die Doppelkabine nur 120 Kilogramm mehr als die Standardkabine, wodurch in dieser Variante kaum Nutzlastnachteile entstehen.

Bis auf den Motor-Nebenabtrieb, der durch den Spezialaufbau nicht mehr an Bord ist, bleiben alle Vorteile des neuen hochgeländegängigen Unimog auch in der Doppelkabinenversion erhalten: So ging die Einführung der Dieselmotoren nach der europäischen Abgasnorm Euro VI beim hochgeländegängigen Unimog einher mit der Entwicklung eines neuen Mittelmotorkonzepts. Die so optimierte Gewichtsverteilung macht das Fahrzeug im Gelände noch leistungsfähiger. Zum Einsatz kommt der neue BlueTec-6-Motor aus der Baureihe OM 934, ein Vierzylinder mit 170 kW Leistung und einem Hubraum von 5,1 Litern. Dessen hoher Wirkungsgrad zeigt sich in einem höheren Drehmoment von 900 Newtonmetern. Die technische Höchstgeschwindigkeit von 90 Kilometern in der Stunde ist für längere Transportwege und den Autobahnverkehr absolut tauglich.

Im Interieur profitiert der Unimog von der neuen Ausstattung: Multifunktionslenkrad, verstellbare Lenksäule, Lenkstockhebel, Multifunktionstasten, Kombiinstrument mit großem Display. Völlig neu konzipiert wurde die Reifendruck-Regelanlage tirecontrol plus. Nun kann der für den jeweiligen Einsatz passende vorkonfigurierte Reifendruck einfach und komfortabel im Display über die Auswahl der Programme eingestellt werden. Vorgegeben sind die Modi „Straße“, „Sand“ und „Schlechtweg“. Der neue Unimog, das zeigt sich auch in der Doppelkabinen-Variante, macht den Weg zum Einsatz frei – auch wenn dort 14 zupackende Hände benötigt werden.

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