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Sorgenfrei entsorgen.

Effizient und leise, ergonomisch und sicher: Bei der Müllabfuhr in Karlsruhe hat sich der neue Econic Euro VI innerhalb kürzester Zeit bewährt.

Auch in den engen Gassen Karlsruhes müssen Mülltonnen geleert werden. Hier hat sich der neue Econic Euro VI bei der Karlsruher Müllabfuhr innerhalb kürzester Zeit bewährt. Mit seiner Wendigkeit und Sicherheit macht der Econic den Unterschied.

Am Karlsruher Gutenbergplatz erwacht der Begriff „Stadtteilkultur“zum Leben: kleine Restaurants, Geschäfte wie der badisch-prägnant benannte „Weinlade“ und Marktstände, die dreimal die Woche unter den Linden aufgebaut werden. Das denkmalgeschützte Ensemble mit seinen über 100 Jahre alten Häusern sowie die umliegenden Straßen zählen zu den gefragtesten Wohnlagen der 300 000-Einwohner-Stadt.

Das dicht bebaute Viertel ist auch einer der Orte, an denen die jüngsten Anschaffungen des kommunalen Amts für Abfallwirtschaft ihre Vorteile voll ausspielen: fünf Abfallsammelfahrzeuge auf Basis des neuen Econic Euro VI. „Es ist erstaunlich, wie leise die sind“, sagt der Fuhrparkmanager der Behörde, Dirk Schmid.Das kommt den Anwohnern ebenso zugute wie die niedrigen Schadstoffwerte. Der neue Econic stößt dank seines Euro VI-Motors50 Prozent weniger Feinstaub und sogar bis zu 90 Prozent weniger Stickoxide aus als das Vorgängermodell. Zudem verbraucht der serienmäßig 220 kW starke Reihensechszylinder bis zu vier Prozent weniger Kraftstoff.

Die Karlsruher Abfallsammel-Flotte umfasst etwa 50 Entsorgungsfahrzeuge. Die fünf neuen Econic werden vor allem für Wertstoffe eingesetzt. Pro Woche legt jeder der Neuzugänge rund 300 Kilometer zurück und entsorgt dabei mehr als 50 Tonnen.

Leiter des Amts für Abfallwirtschaft ist Stefan Kaufmann: „Karlsruhe ist eine aufstrebende Stadt. Ein gutes Beispiel dafür ist das gerade komplett neu entstandene Viertel in Zentrumsnähe. Deshalb brauchen wir auch in der Abfallwirtschaft innovative und effiziente Technik, die zudem unseren Müllfahrern und -ladern den anstrengenden Job erleichtert.“

Dirk Schmid ergänzt: „Besonders wichtig für unsere Mitarbeiter ist ein niedriger Einstieg – und den bietet der Econic.“ Das luftgefederte Fahrzeug verfügt über eine Senk- und Hebefunktion an allen Achsen. Über nur zwei Stufen auf der Beifahrerseite geht es ins Fahrerhaus mit einer Innenhöhe von 1910 Millimetern. Darin muss sich auch ein großer Mitarbeiter nicht ducken. Jedes Teammitglied hat seinen eigenen Sitz, der Fahrer kann ohne jedes Hindernis zu seinem Platz durchsteigen. „In Sachen Ergonomie ist der Neue sehr gut gelungen“, fasst Schmid zusammen. Dazu zählt auch, dass dem Fahrer das aus dem Actros bekannte Multifunktionslenkrad zur Verfügung steht. Nicht zuletzt ist die Anordnung der Bedienelemente im Cockpit weiter optimiert worden.

Dank des Niederflurkonzepts sitzt der Fahrer im neuen Econic nicht wesentlich höher als Fußgänger oder Radfahrer vor und neben ihm. In vielen Situationen kann er Blickkontakt aufnehmen.Die Rundumverglasung ermöglicht eine hervorragende Übersicht. „Ein echtes Plus ist auch die Falttür auf der Beifahrerseite“, sagt Dirk Schmid. Sie öffnet sich nach innen, nimmt also keinen weiteren Verkehrsraum in Anspruch. Wie wichtig das ist, zeigt sich am Gutenbergplatz, wo der Econic zwischen parkenden Autos geradeso hindurch kommt.

Abfallsammelfahrzeuge müssen wendig sein. Schon von Haus aus hat der neue Econic daher einen kurzen Radstand. Die Exemplare der Karlsruher Müllabfuhr sind zusätzlich mit einer einzelbereiften, elektrohydraulisch gelenkten Nachlaufachse ausgestattet. Sie verkleinert den Wendekreis weiter – und sorgt so immer wieder dafür, dass die Fahrt flüssig weitergeht und keine Tonne länger als nötig ungeleert bleibt.

Text: Florian Oertel
Fotos: Henrik Morlock, Daimler
Quelle: Transport Magazin 2014-04

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