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Brandneu in
der Stadt.

Econic Tanklöschfahrzeug verstärkt die Flotte des Tokyo Fire Department.

Farblich passend zur japanischen Nationalflagge und mit dem Sonnensymbol auf der Front fährt seit diesem Jahr ein neuer zinnoberroter Econic 2635 L mit 10.000 l Löschtank durch die Straßen Tokios. Seine Mission: schneller und flexibler zur Stelle sein, wo’s brennt.

Wie gemacht für schwierige Bedingungen.

Die Hauptstadt Japans ist eine vibrierende Megacity, die allein im urbanen Kernbereich fast 10 Millionen Einwohner zählt. Staus sind in den meist engen Straßen die Regel, nicht die Ausnahme. Wenn es im Notfall schnell gehen muss, kommt der Econic mit seinem 10.000-l-Wassertank auf den Plan.

Die Hydranten des lokalen Wasserversorgungssystem sind oft schlecht zugänglich, was die Löscheinsätze behindert. Doch im Einsatzfall zählt jede Sekunde und gerade dann ist ein Tanklöschfahrzeug klar im Vorteil: „Ganz einfach – mit dem Econic kann die Feuerwehr besser agieren“, erklärt Masanori Sato von Y-Engineering Company Ltd., die Mercedes-Benz Special Trucks auf dem japanischen Markt vertreibt. „Die Feuerwehr kommt zur Brandstelle und kann sofort mit dem Löschen beginnen, ohne vorher die Verbindung zum oft durch den Verkehr blockierten Anschluss des Wassernetzes herstellen zu müssen.“ So kann die Zeit überbrückt werden, bis andere Löschfahrzeuge mit den Leitungen vor Ort verbunden sind.

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Im Vergleich die Nase vorn.

Dank seines Aufbaus aus superleichtem Polypropylen von der Firma Rosenbauer, kann der Econic im Verhältnis mehr Tankwasser mitführen als seine Konkurrenz. Die praktische Hinterachslenkung macht den Econic in engen Straßenverhältnissen flexibel, sein Wendekreis beträgt 15,4 m. Außerdem muss bei japanischen Fabrikaten der Wasserwerfer oft auf dem Dach von einem Feuerwehrmann betätigt werden. Der Wasserwerfer des Econic vom Hersteller Rosenbauer ist in Japan eine Neuheit: Dieser kann per Joystick vom Fahrerhaus aus gesteuert werden oder via einer zusätzlichen Funkfernbedienung.

„Auch in Japan gäbe es kompakte Trucks, die man mit einem 10.000-l-Wassertank aufrüsten könnte, aber dort hätte weitere Ausrüstung viel weniger Platz“, so Masanori Sato. Dabei ist der Econic bei einem Gewicht von 20 t mit 8 m Gesamtlänge sehr kompakt gehalten. „Nach behördlichen Vorgaben müssen Fahrzeuge über 20 t einen Radstand von mindestens 7 m haben – als Folge werden schwere Trucks immer länger“, erläutert der Fachmann. Gerade hier punktet der Econic im Vergleich trotz seiner Länge mit seiner sehr guten Wendigkeit.

Econic mit Drehleiter für das Tokyo Fire Department

Das Luftfederungssystem des Econic ermöglicht außerdem einen besseren Einstieg und passt sich den jeweiligen Straßengegebenheiten hervorragend an. Das kommt den Einsatzkräften vor allem in schwer zugänglichen Bergregionen zugute. „Es finden auch Einsätze in Gegenden statt, wo die Wasserversorgung über das Netz nicht gewährleistet ist. Der Econic ist auch hier perfekt geeignet, enge Straßen zu passieren und das benötigte Wasser direkt dabei zu haben“, erklärt Masanori Sato.

Die Feuerwehr kann mit dem Econic einfach schneller agieren.

Masanori Sato, Y-Engineering Company Ltd.

Sicherer durch die Stadt.

Bei den oft turbulenten Fahrten durch die Megacity Tokio kommt ein weiterer wichtiger Aspekt des Econic voll zum Tragen. Sicherheitsfeatures wie zum Beispiel das DirectVision-Fahrerhaus machen potenziellen Gefahrensituationen im Straßenverkehr den Garaus. Denn: Dank der im Vergleich zu konventionellen Lkw niedrigen Sitzposition agiert der Fahrer auf gleicher Höhe mit anderen Verkehrsteilnehmern – und kann so in brenzligen Situationen schneller reagieren.

So ist das Tokyo Fire Department zukünftig nicht nur schneller und flexibler da, wo es brennt, sondern sorgt gleichzeitig für mehr Sicherheit, wenn es bei Einsätzen einmal brenzlig wird.

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