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Ein Treffen, zwei Fahrzeugkonzepte.

Unimog und MB-trac aller Baujahre im bayrischen Aufhofen.

Henne – die Unimog Generalvertretung begleitete den Alleskönner schon, als er noch in den Kinderschuhen steckte. Siebenmal ist das Unternehmen in Deutschland vertreten, unter anderem auch in Heimstetten bei München. Am 2. September 2018 veranstaltete der Händler ein großes Unimog und MB-trac Treffen für Jung und Alt – und die kamen zu Fuß oder auf Reifen.

Fahrzeuge aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Den gesamten Sonntag lang stand das Gelände in Aufhofen südlich von München Kopf: Mehr als 2000 Besucher aus der Fangemeinde des Unimog ließen sich das Event nicht entgehen. Viele von ihnen kamen mit ihrem eigenen Fahrzeug und von weit her, sodass insgesamt über 400 Young- und Oldtimer aller denkbaren Baujahre zusammenkamen. Mit dabei hatten viele Unimog und MB-trac – die bis 1991 produzierten Traktoren mit Mercedes-Stern – auch historische und neue Anbaugeräte.

In Bildern: die schönsten Oldtimer des Treffens.

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Aktuelle Unimog Modelle machen Eindruck.

Während liebevoll bewahrte Unimog Fahrzeuge für emotionale Höhepunkte sorgten, präsentierte Henne auf dem Treffen auch neueste Unimog Technik für Agrar- und Kommunalanwendungen sowie sein aktuelles Unimog Programm. Auf Herz und Nieren getestet wurden die Alleskönner am Henne Zapfwellenleistungsprüfstand. Anhand der ausgestellten Exponate konnten die Besucher ihr Wissen über die aktuellen Modelle auffrischen – und sich bei einer Probefahrt auch direkt von der Leistungsfähigkeit des Special Trucks überzeugen, während sich die kleinen Gäste dem Unimog beim Kinderprogramm spielend näherten.

Impressionen vom Unimog und MB-trac Treffen 2018.

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Historische Anbaugeräte lassen Herzen höher schlagen.

Doch damit nicht genug: Vorführungen historischer Unimog Anwendungen rundeten das Programm ab. Vom Schreddern über das Pflügen eines gesamten Ackers war für jeden Geschmack etwas dabei. Zu den Highlights zählte ein betagtes Sägewerk, das mittels Seitenabtrieb und Riemen von einem Boehringer Unimog angetrieben wurde. Die Zuschauer hatten es hier mit einem geschichtsträchtigen Stück zu tun: Bereits vor 1900 war die Säge mittels Windkraft im Einsatz – später wurde sie auf Elektrobetrieb umgerüstet. Um die Antiquität vorführtauglich zu machen, nahm sich 2003 der Historische Fahrzeugverein Deining ihrer Restaurierung an und versah sie für den Transport mit einem mobilen Sockel.

Für langjährige Unimog Fans hatte das Event schließlich noch einen besonderen Überraschungsgast: Der 90-jährige Unimog Pionier Roland Feix arbeitete 1949 als Monteur in der Unimog Abteilung der Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer in Göppingen und wurde dann als Unimog Vorführer tätig. In Bayern absolvierte er unzählige Vorführungen – und war einigen Zuschauern noch von Prospektfotos bekannt. Heute wie damals pflügte er am Steuer eines Unimog U 411 einige Furchen – und hinterließ ein begeistertes Publikum.

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